Tarifvertrag dehoga/ngg e ziff. 1

Der HORECA-Sektor ist ein wichtiger Arbeitgeber, doch seit 2003 (Modernisierung des Arbeitsrechts) ist die Beschäftigung von einem beträchtlichen Anteil an atypischen Verträgen geprägt. Zwischen 2008 und 2010 hatte die Wirtschaftskrise starke, aber kurze Auswirkungen. Eine Gewerkschaft und drei Arbeitgeberorganisationen sind in diesem Sektor tätig. Zwei EO sind an Tarifverhandlungen beteiligt. Es gibt kein Problem mit der Repräsentativität. * Nur Lohnvereinbarungen, die wiederholt ausgehandelt werden. Es gibt keine Arbeitgeberverbände, die sich weigern, Gewerkschaften anzuerkennen oder tariflich zu verhandeln. NGG und BdS schlossen zwei Branchenverträge für Ostdeutschland und Westdeutschland (einschließlich Ostberlin). Zum Zeitpunkt des Schreibens (Juli 2011) wird ein neuer Tarifvertrag ausgehandelt. Nein, es gibt keine gesetzlichen Regelungen, die Repräsentativitätskriterien definieren. Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, dass eine Gewerkschaft, wenn sie als solche eingestuft werden soll, repräsentativ ist. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) muss eine Gewerkschaft in der Lage sein, ihre Pflichten als Gewerkschaft zu erfüllen. Sie muss stark genug sein, um die Regeln durchzusetzen, und sie muss über eine gewisse Organisationsfähigkeit verfügen.

Die Anforderungen werden erfüllt, wenn sie in der jüngsten Vergangenheit Tarifverträge durchgesetzt hat. Der Sektor wird durch eine Gewerkschaft und drei Arbeitgeberorganisationen vertreten, von denen zwei Organisationen an Tarifverhandlungen beteiligt sind. Die Krise hatte keine Auswirkungen auf die Organisationen der Sozialpartner. Die Arbeitnehmer werden durch eine Mitgliedsorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vertreten. Die größte Arbeitgeberorganisation DEHOGA vertritt alle Branchen des HORECA-Sektors inklusive Systemgastronomie. Eine besondere Entwicklung war die Gründung einer Arbeitgeberorganisation von Systemcaterern im Jahr 1988 durch McDonald es und Burger King. iii) Arbeitgeberverbände, die an branchenbezogenen Tarifverhandlungen beteiligt sind 18 Vereinbarungen über 18 Regionen/Bundesländer. In ganz Deutschland ist abgedeckt Es gibt keine solche Praxis. Es gibt jedoch eine Praxis der Ausweitung von Tarifverträgen, die auf Bundesebene (Bundeslaender) geschlossen werden.

Seit 2011 sind beim Bundesarbeitsministerium sechs Tarifverträge und ein regionaler Rententarifvertrag registriert. Die Mitgliedsorganisationen der NGG und deHOGA verhandeln auf Bundesebene. In 10 der 18 regionalen Organisationen der DEHOGA ist ein sogenannter OT-Status erlaubt. Der sogenannte OT-Mitgliedschaftsstatus bedeutet, dass Arbeitgeber Mitglieder der Regionalorganisation deHOGA sein können, ohne dass eine verbindliche Verpflichtung zu den abgeschlossenen Tarifverträgen besteht (OT ist das Akronym für Ohne Tarifbindung). In der Gastronomie schließen NGG und BdS sektorale Vereinbarungen auf nationaler Ebene ab. Seit 2010 erlaubt der BdS seinen Mitgliedern, alternativ Einzelarbeitgeberverträge mit der NGG abzuschließen. BdS hat keine OT-Mitgliedschaft Anwendungsbereich der branchenbezogenen Multi-Arbeitgeber-Tarifverträge (i) Gewerkschaften, die an branchenbezogenen Tarifverhandlungen beteiligt sind (In Übereinstimmung mit den konzeptionellen Bemerkungen in den Hintergrundinformationen in der begleitenden Excel-Tabelle, verstehen wir branchenbezogene Tarifverhandlungen als jede Art von Tarifverhandlungen innerhalb des Sektors, d.h. Ein-Arbeitgeber-Verhandlungen sowie Multi-Arbeitgeber-Verhandlungen. Für die Definition von Ein- und Mehr-Arbeitgeber-Verhandlungen siehe 4.2) Branchenvereinbarungen Die Arbeitsbeziehungen sind durch einen vergleichsweise geringen Tarifvertrag gekennzeichnet. Gemeinsame Initiativen auf nationaler und sektoraler Ebene zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberverbänden sind eher begrenzt.

Wenn Sie Fragen zu Ihren Tarifverträgen haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Shop Steward oder besuchen Sie die Kontaktseite, um sich mit der Unionsleitung in Verbindung zu setzen.